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KURZBSCHREIBUNG / SUMMARY

BERLIN1920 wird die VirtualReality Simulation des Berlins der 20er Jahre. Ziel ist es einen vollständigen virtuellen Wiederaufbaus des Berlins der Zwischenkriegszeit zu realisieren. Dieses 3D Stadtmodel wird dann in verschiedenen Applikationen zugänglich gemacht und mit Geschichten aus der Zeit lebhaft.

In 2016 hatte Berlin 31.000.000 Übernachtungen – viele dieser Besucher sind auf der Suche nach dem alten Berlin.

BERLIN1920 will be a state-of-the-art Virtual Reality Simulation of Berlin during the 1920s. This will be a complete virtual reconstruction of Berlin during the time between the two World Wars. This model of the city will be accessible through different applications and brought to life with the inclusion of narrative stories from that time period.

In 2016, there were 31,000,000 tourists staying in Berlin overnight – all of them wishing to see the true, old Berlin in all it’s glory.

 

DETAILS

Die Simulation wird kontinuierlich wachsen. Beginnend mit dem Stadtteil Mitte. Einige Bereiche, so z.B. die Museumsinsel, die Alte Philharmonie Berlin, der Bereich um das Schloß und die Vossstrass sind bereits im Rahmen einer CaseStudy umgesetzt – Unter den Linden und Friedrichstrasse folgen. Da die Herkulesaufgabe einer in 700 Jahren gewachsenen Stadt nicht von einer handvoll 3D-Artists bewältigt werden kann, werden wir eine Onlineplattform installieren, die Crowdmodeling ermöglicht. Also beispielsweise Studenten in Architekturseminaren Häuser zu digitalisieren und in das Stadtmodel zu integrieren. Auch bestehende Modelle können integriert werden. Unser Anspruch ist es, so präzise und so authentisch wie möglich zu sein. In späteren Ausbaustufen, werden weitere Zeitabschnitte wie 1650, 1880 und 1939 aufrufbar sein.

Jedoch soll es nicht nur eine möglichst akkurate digitale Abbildung der Stadt von 1920 werden. Wir wollen dieses Model auch zum Leben erwecken. Das Lebensgefühl der Stadt mit immerhin 800.000 Bewohnern mehr als heute soll transportiert und erlebbar werden. Verkehr, Fussgänger, Kultur, Musik, Film und ganz normales Leben auf der Straße – im Wellenbad, der ersten Indoorskihalle oder einem der vielen Galerien, Kaufhäuser und „Etabissements“.

Die Geschichten der Großstadt sollen erlebbar werden. Marlene, Albert, George und Vladimir zeigen uns ihr Berlin – erzählen ihre Geschichten aus den goldenen 20ern. Wir suchen mir M einen Mörder und spielen mit Emil Detektive.

 

This simulation will continuously expand, beginning with the district, Mitte. Some areas, such as Museumsinsel, the old Philharmonie, Berlin Castle, and Vossstrasse, are already implemented as a case study – Unter den Linden and Friedrichstrasse are next.  As this herculean task of virtually rebuilding 700 Years of historical architecture will not be able to be entirely done by a handful of 3D-artists, we will create an online platform in which to do crowdfunding for the project and to recruit helping hands. For example, architecture students can work with us on the digitaliizing of the city. Also, existing models could be integrated into the simulation with this platform. Our goal is to be as historically-accurate and authentic as possible. In the later stages of the project, we will even integrate more timeframes into the recreation such as the 1650s, 1880s and even 1939.

But this project is meant to be more than just a digital reconstruction of 1920s Berlin. We want to bring this simulation to life. The flow of life within the city, which had at least 800,000 more citizens than today, should be experienced. Traffic, pedestrians, culture, music, art, film, science, and of course ordinary life on the streets will be brought to life. The first swimming pool with artificial waves, the first indoor skislope or one of the many malls, department stores, theaters and „etablissements,“ are all places we want people to experience firsthand, like they had really travelled back in time and had arrived here.

The story of the Metropole shall be brought to life. We will be able to have Marlene, Albert, George and Vladimir show us their Berlin and tell their story of the Golden Twenties. We will be able to go searching for M and will get to be detectives with Emil, all in this VR simulation.

 

MOTIVATION

Meinem Urgrossvater gehörte das Haus Friedrichstrasse 49. Damals „Neusilber und Kaiserliche Hofgalvanisation“ – heute „Original Berliner Currywurst“!

Aufgewachsen in München kam ich am 15.10.1989 nach Berlin und stand 3 Wochen später schreiend vor Glück mit 80 Millionen Anderen auf der Mauer und zerhackte das Weltgefüge.

Seit dieser Zeit beschäftigte mich dieser unfassbare Verlust des alten Spreeathens, der Stadt meines Urgrossvaters. Der Traum eines Tages, mit Hilfe einer Zeitmaschine zurück in die wilden, goldenen 20er zu reisen, wuchs mit jeder Baulücke, die mit neuer steingewordener Hässlichkeit aufgefüllt wurde.

Jetzt haben wir die endlich Möglichkeit diesen Traum zu realisieren. Aktuelle Grafikkartenrechenpower mit entsprechenden VR-Brillen sind schnell genug, um hochimmersive, parallele, digitale Realitäten zu erschaffen. Und das ist erst der Anfang – weltweit wird mit enormen Ressourcen daran gearbeitet die Qualität des VR-Erlebnisses zu verbessern.

Berlin wäre damit die erste Stadt mit authentischen Zeitreisen. Virtual Reality gehört die Zukunft – wer es einmal live erlebt hat, versteht den Suchtfaktor der Immersion. Mit keinem anderen Medium kann Berlin seinem Ruf als Digital Frontrunner und gleichzeitig seine grosse Geschichte zukunftsorientiert erzählen.

 

Die Modelle, die nunmehr die Basis für unsere VR-Simulation darstellen, sind in jahrelanger, detailverliebter und liebevoller Arbeit entstanden. Sie demonstrieren eindrücklich die Passion, wie wir im Team an die Herausforderung gehen Berlins goldenes Zeitalter wieder zum Leben zu erwecken.

 

 

My great-grand-father lived in Friedrichstrasse 49 during the 1920s. Back then, it went by the name,“Neusilber und Kaiserliche Hofgalvanisation,“ today it goes by the alias, „Original Berliner Currywurst“!

I grew up in Munich, but I came to Berlin on 15.10.1989 and stood 3 weeks later crying while on top of the Berlin Wall, as I chopped away at it and helped in demolishing the separation of East and West Berlin, making it whole once again.

Ever since then, I have been concerned by the big loss of the so called „Spreeathen,“ the city of my great-grand-father. My dream of wanting to go back with a time machine to the glorious golden twenties in Berlin was growing with every new, ugly building that sprung up to fill in the gaps caused by the war.

Now, we have the opportunity to make this dream come true. Current graphics capabilities in combination with newest VR-Headsets are fast and effecient enough to produce highly immersive digital realities. This is only the beginning though, as worldwide efforts are in motion to make these VR-experiences even bigger and better.

Berlin would be the first city with an authentic time travel experience. The future is Virtual Reality – anyone who has experienced it themselves understands the addictiveness of the immersion. With no other current projects like this,  Berlin is capable of proving its reputation as digital frontrunner of the world while be able to tell it’s extraordinary history in a new, revolutionary way.

The models which build the basis of our VR-simulation are constructed over years and are handled with an obsession for details and affection for the craft. These models demonstrate the level of enthusiasm and passion that we, as a team, are meeting the challenge of reviving the golden era of Berlin with.

ONLINE-ENZYKLOPÄDIE

Basis der Arbeiten an der Simulation soll eine Online-Enzyklopädie zu Berlin werden, die alle Informationen zu Stadt-, Kultur- und Baugeschichte vereint. Diese Informationsbasis wird mit dem Model verknüpft um einen vollständigen und  didaktisch wertvollen Einblick in die Zeit zu bekommen. Interdisziplinär arbeiten Architekten und Stadtentwickler und Historiker und Game-Designer zusammen – auch das ein einzigartiger Ansatz.

Allein dies wird wertvoll für zukünftige historische Betrachtung dieser Zeit sein – aktuell scheint uns in der Recherche ein zentraler Platz zur multimedialen Erfassung der Geschichte Berlins zu fehlen.

The foundation of which these works will be built on will be an Online Encyclopedia of Berlin, which will organize all the information concerning Berlin, its culture, and its history, all into one digital resource that will be easily accessiable. This information will be linked to the model so that we can give the models a didactic sense, and give even more insight into this era. Interdisciplinary architects, historians, designer, storyteller and game-developer will all be working together in this project.

This unique encyclopedia will be valuable for future historical studies on this time – but for now it will simply be a central place to research the history of Berlin, which often goes missing in this day and age.

TECHNISCHE BASIS

FINANZIERUNG

Open Encyclopedia System zur Sammlung von Bildern, Texten, Filmen, 3D Modellen und Querverweisen zu weiteren Sammlungen.

Das Model wird in der 3D-Game-Entwicklungsumgebung UNREAL ENGINE 4. entwickelt. SpatialOS bietet darunter die Möglichkeit der massiven Skalierung der parallelen Besucherzahl sowie einer persistenten Simulationserfahrung.

– Kickstarter Kampagne
– Spenden über einen Förderverein.
– Fördergelder regional und überregional
– Crowdmodelling

Neben der direkten Vermarktung der Simulation als Educational-Game per Download, können weitere Kanäle zur Finanzierung herangezogen werden.

– Stadtführungen über Augmented Reality Apps
– Sponsoren (Productplacement, z.B. Automobilhersteller oder Marken die es bereits damals gab – Mundwasser, Waschmittel)
– Sponsoring einzelner Bauten / Blöcke (Banken, Versicherungen)
– Stationäre Einzelinstalltionen in Museen oder an touristisch markanten Orten.
– Vermarktung durch Apps für mobile Endgeräte.
– Mutimediale Stadtrundfahrten
– Erstellen von 3D-Animationen für TV-Dokumentationen
– Verkauf von 3D-Modellen

ZEITPLAN

TEAM

2017

– Finalisierung des proof of concept (Schlossumfeld)
– Kickstarter Kampagne
– Fundraising
– Teamaufbau
– Aufbau und Befüllung der Online-Enzyklopädie
– Installation der Plattform für die dezentrale Erfassung der 3D-Modelle.
– Aufbau des Models Berlin Mitte (zentrale Achsen Friedrichstrasse X Unter den Linden)

2018

– Einwerbung weiterer Mittel
– Erweiterung der Datenbasis und des Models abh, Finanzierung.
– Release erster Bauabschnitt MITTE
– Entwicklung der stationären Installationen  (Museen etc.)

Annette Ahme, M.A. Historikerin

Dr. Benedikt Goebel, Stadthistoriker, Topograph

Michael Tillmann, 3D-Artist – Dozent,  Berlin1880.de

Frank Jakobczyk, Architektur und Städtebau

Guido Ludwig, 3D/VR-Artist

Ruben Steinbacher, UNREAL ENGINE 4 Developer

 

Peter Langer, Dipl. Industrial Designer, arbeitet seit 1991 in den Bereichen Corporate Architecture, Ausstellung und 3D-Visualisierung

 

Alle Visuals ©  Michael Tillmann